Start Wissenswertes Hadithe Sieben Arten von Menschen
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In einer authentischen Überlieferung sagt der Prophet Muhammad:

Sieben Arten von Menschen sind es, die Gott an jenem Tag, da es einzig bei Ihm Schatten gibt, in Seinen Schatten nehmen wird: der gerechte Herrscher; ein junger Mann, der im Dienste seines Herrgotts herangewachsen ist; ein Mann, dessen Herz an den Moscheen hängt; zwei Männer, die einander um Gottes willen lieben und in ihrer Liebe zu Gott zusammenkommen und auseinander gehen; ein Mann, der dem Werben einer angesehenen und attraktiven Frau widersteht und spricht: „Fürwahr, ich fürchte Gott!“; ein Mann, der auf so verborgene Weise Almosen gibt, dass selbst seine Linke nicht weiß, was seine Rechte spendet; und ein Mann, der in Zurückgezogenheit Gottes gedenkt und dem dabei die Tränen in die Augen steigen.

(Bukhari; Muslim; Tirmidhi)

In der Hitze des Tages des Jüngsten Gerichts werden die Menschen bis zum Hals im Schweiß baden. Diejenigen, die den Schatten Gottes ersehnen, müssen sich bemühen, und dieser Hadith erklärt wie dies zu geschehen hat.

Gerechtigkeit ist die Grundlage sozialen Lebens, gerechte Herrscher aber gibt es selten. Gesegnet sind ohne Zweifel junge Menschen, die ihren sinnlichen Gelüsten widerstehen und sich ganz dem Dienst an Gott hingeben. Das eigene Leben so zu gestalten, dass es mit den täglichen fünf Pflichtgebeten in Einklang zu bringen ist, ist eine weitere Tugend, die Gott, dem Allmächtigen, gefällt. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist es, dass sich die Menschen insbesondere in einer Welt des Individualismus und der Selbstsucht um der Sache Gottes willen lieben und die Erde als eine ‚Wiege der Brüderlichkeit‘ betrachten. Keuschheit, also sich des unrechtmäßigen Geschlechtsverkehrs zu enthalten, erfordert Selbstdisziplin und ist so verdienstvoll wie sich zum ‚Höchsten des Hohen‘ zu erheben. Almosen zu geben ausschließlich um der Sache Gottes willen und ohne zu prahlen ist eine gute Tat, zu der der Islam fast genauso sehr ermutigt wie zum Glauben und zum vorgeschriebenen Gebet. Meditation und fortwährende Überprüfung der eigenen Handlungen, die begleitet werden von aus Furcht vor Gott vergossenen Tränen, halten einen Menschen davon ab, Sünden zu begehen, und machen ihn des Paradieses würdig.

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